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"Papa, die Sterne sind die Lichter der Engel!"

Die magische Phase

Die Welt um sich herum erleben Kinder im Alter von ca. drei Jahren verständlicherweise als unbegreiflich groß und komplex. Es wird noch viele Jahre brauchen bis sie diese annähernd verstehen können. Natürlich ist es auch für Kinder sehr unbefriedigend und verunsichernd, wenn sie sich Dinge nicht erklären können und sie somit diese auch nicht verstehen. Deshalb erschaffen sie sich häufig ihre eigenen Erklärungen und das ganz einfach mit Hilfe ihrer eigenen Fantasie.

Diese Phase kann sich bis ins Grundschulalter ziehen und ist absolut kein Grund zur Sorge. Es hilft den Kindern lediglich Struktur und Ordnung in ihre eigene Welt zu bekommen, bis sie immer mehr und mehr sachliche Zusammenhänge herstellen können. Die Fantasie in der magischen Phase führt allerdings nicht nur zu traumhaften und schönen Geschichten/Versionen für dein Kind. Leider ganz im Gegenteil, oftmals werden Kinder in dieser Zeit auch von Ängsten geplagt.

In dieser Phase kann es dazu kommen, dass dein Kind dir wirklich abenteuerliche Geschichten erzählen wird, mach dir deswegen keinerlei Sorgen. Eine blühende Fantasie ist absolut keine Schwäche, sondern zeigt eine große Kreativität, die im späteren Leben deinem Kind helfen kann, Lösungen für vielfältige Probleme zu finden. 

Was können Eltern in der magischen Phase tun

Stelle dein Kind nicht als Lügner*in da

Dein Kind erzählt dir nicht mutwillig Lügen, für dein Kind ist das im Moment die Realität.

Nimm die Ängste deines Kindes ernst

Auch wenn dir die Ängste deines Kindes in dem Moment noch so lächerlich oder absurd erscheinen, spiele sie auf keinen Fall runter. Unterstütze dein Kind dabei diese Ängste zu besiegen.

Versuche mit deinem Kind Rituale und Wege zu finden, die Ängste zu bewältigen. Ihr könnt zum Beispiel abends vor dem Zu-Bett-Gehen gemeinsam alle Monster vertreiben (mit Lärm, mit Lichtern etc.). Überlegt euch dazu am besten gemeinsam ein Ritual.

Achte auf deine Äußerungen

Kinder in der magischen Phase nehmen oft wörtlich, was sie hören.  Ein Satz, wie "wenn du nicht aufisst, scheint morgen nicht die Sonne". Könnte dein Kind ernst nehmen und sich so für das Wetter verantwortlich fühlen.

Lass deinem Kind imaginäre Freund*innen

In der magischen Phase kommt es häufig vor, dass Kinder imaginäre Freund*innen haben. Stelle diese auf keinen Fall in Frage, oft können Kinder den unsichtbaren Freund*innen Sachen anvertrauen, über die sie mit ihren realen Freund*innen nicht sprechen wollen.

Lass dich auf die auf die Geschichten deines Kindes ein

Höre deinem Kind interessiert zu, frage nach. Lass dein Kind kreativ sein. Belächle die Geschichten nicht, sondern lass dich auf die spannende Reise in die Fantasiewelt deines Kindes ein. 

 

Diese Phase ist etwas so schönes, dein Kind lebt in seiner eigenen Welt und verleiht dieser Ausdruck. Ein kleiner Tipp, schreib die schönsten Geschichten deines Kindes auf, in ein paar Jahren lest ihre diese bestimmt mit großer Freude.

Ich möchte diesen Artikel mit einem Zitat von Albert Einstein abschließen, „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

 

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